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Cortisol

Unser täglicher Taktgeber aus der Nebenniere

Das Hormon Cortisol ist unser "Aktivitätshormon", das in der Nacht von der Nebennierenrinde gebildet und über den Tag in Aktivität verbraucht wird. Es ist so innerhalb 24 Stunden einem steten Auf und Ab unterworfen. Cortisol gehört zu den Steroidhormonen und wird in mehreren Syntheseschritten über Progesteron aus Cholesterin gebildet. Körperlicher oder seelischer Stress bringt diesen Tagesrhytmus schnell durcheinander. Man kann das aktive Cortisol im Speichel zu jeder beliebigen Tageszeit messen und mit naturheilkundlichen Maßnahmen (z.B. Einnahme von Adaptogenen, Ordnungstherapie über die Fußreflexzonen, Ernährungs-/Bewegungsmanagement) stabilisieren.

Symptome für einen Cortisolmangel

Wenn nachts zu wenig Cortisol produziert wird, kann dies zu Schlafstörungen mit häufigem Erwachen (v.a. zwischen 2 und 4 Uhr), Energielosigkeit am Morgen, Heißhungerattacken nachts oder frühmorgens und niedrigem Blutdruck (z.B. Schwindel beim Aufstehen) führen. Tagsüber fühlt man sich erschöpft, auch wenn man eigentlich ausreichend geschlafen hat, fällt in ein "Nachmittagstief", die Belastungstoleranz ist erniedrigt (Überforderung bei kleinen Belastungen), es kann zu Muskelschwäche (Zittern, schnelle Ermüdung), Stimmungsschwankungen, Salzheißhunger und Entzündungsneigung (langsame Wundheilung, Lippenherpes) kommen.

Symptome für Cortisolüberschuss/-überproduktion

Wenn die Nebenniere durch Stress und hohe Belastung zu viel Cortisol produziert (was sie nur eine Weile schafft, bevor der Zustand in eine Nebennierenerschöpfung mündet), kann es nachts zu einem aufgedrehten Gefühl trotz Müdigkeit, sowie unruhigem Schlaf kommen. Typisches Erwachen durch zu hohe Cortisol-Nachtwerte liegt zwischen 1 und 3 Uhr. Auch Hitzewallungen und Nachtschweiß gehört zu den nächtlichen Symptomen. Nächtliches Zähne-Pressen (Bruxismus) wird häufig verstärkt, auch sonstige Muskelverspannungen nehmen zu (tags wie nachts). Tags steht man "unter Strom" ohne richtig Energie zu haben, ist häufig gereizt, kann sich schwer konzentrieren, wird vergesslich und der Blutdruck schwankt teilweise stark. Das häufigste Symptom sind häufige Infekte und eine Fettzunahme am Bauch trotz gleichbleibender Ernährung - oder auch verstärkt durch große Lust auf Zucker. Körperliche Nähe wird manchmal kaum toleriert, die Libido nimmt deutlich ab. 

 

Wenn Du den Verdacht auf eine Dysbalance in Deinem Hormonsystem hast, vereinbare doch gleich einen Termin zur ersten Beratung. Wenn Du noch nie oder schon lange nicht mehr bei mir warst, macht ein Anamnesegespräch Sinn, um Deine Lebenssituation ganzheitlich betrachten zu können.

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